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Konzept für die Junge Kirche Aachen

Verabschiedet im Lenkungsausschuss, 20.9.2012
PFD-Version des Konzeptes

Leitbild und Voraussetzungen

Im Geleitwort zum Buch „Innovation Jugendkirche“ schreibt Präses Nikolaus Schneider: „…Für die Arbeit mit Jugendlichen heißt das: Es sollen Gemeinde- und Ortsgrenzen überschreitende `geistliche Zentren` entstehen. Diese sollen sich an den Lebenswelten und Lebensstilen Jugendlicher orientieren. Jugendliche sollen selbst gestalten und sich so den Raum aneignen als einen Ort zur Selbstentfaltung, zur Entdeckung eigener Wege des Glaubens und zu altersbezogener Gotteserfahrung. Sie selbst entwickeln, unterstützt von einem festen Stab von Mitarbeitern, ein altersspezifisches interessantes Programm von Jugendgottesdiensten. Konzerte werden gemeinsam vor- und nachbereitet, es gibt Andachten und Gebete zu ungewöhnlichen Zeiten, Konzerte, Ausstellungen, Räume der Stille bis hin zu Beratung in Glaubens- und Lebensfragen.“

Religiöses Verhalten Jugendlicher

Schon 1994 stellte ein Studienband der aej mit dem Titel „Jungsein zwischen den Angeboten – Glauben in unübersichtlicher Zeit“ fest, dass Jugendliche nach wie vor religiös bzw. an Wert- und Glaubensfragen interessiert sind, sich dabei aber kaum noch an Kirche, bzw. an die traditionellen Formen kirchlicher Arbeit binden. Dieser Trend setzt sich fort. Zwar ist Kirche bei einigen Ereignissen von großer Bedeutung, doch ihren Alltag leben Jugendliche heute anders, da sie aus einer Fülle von unterschiedlichen Angeboten wählen können. Viele dieser Angebote sind hoch professionell, erlebnisorientiert oder haben einen Bildungswert und die Jugendlichen wählen daraus je nach ihren Bedürfnissen. Dabei handeln sie nicht stringent, sondern kumulativ, d.h. „Jugendliche müssen sich die Freiheit nehmen, aus dem Angebot, das der religiöse Markt bereitstellt, nach eigenem Gusto Versatzstücke und Bestandteile auszuwählen und zu einem subjektiven religiösen Muster zusammenzufügen“ (M. Freitag, S. 23, aej Studienband 17, 1994). Die Teile passen nicht unbedingt zusammen, widersprechen sich vielleicht sogar und doch integrieren die Jugendlichen sie in ihrer Persönlichkeit. Sie handeln in Schule anders als im Jugendtreff, in der Freizeit oder in der Familie und sehen darin weder einen Widerspruch noch ein Problem.

Rolle des christlichen Glaubens

Der christliche Glaube wird als ein solches Versatzstück empfunden, leider oft mit unklaren Konturen und Vorurteilen. Für ihre sozialen und ökologischen Projekte schätzen Jugendliche die Kirche sehr. Spirituelle Erfahrung hingegen verbinden sie eher nicht mit den ortsansässigen Gemeinden, sondern mit markanten Orten, Erlebnissen oder Menschen. Wenn die Kirche vor Ort dem nicht Rechnung trägt, verliert sie die erneuernden Anstöße und die Kreativität der Jugend in ihrer Mitte, vielleicht auf Dauer die Mitglieder. Die Jugendlichen verlieren oder verpassen einen positiv geprägten Bezug zu christlichem Glauben und Gemeinschaft, so dass dieser Glaube als Option für ihren Lebensentwurf gar nicht erst in Betracht kommt, erst recht nicht in kirchlicher Gemeinschaft. Die Konfirmandenzeit reicht bei den meisten nicht, um dem entgegenzuwirken.

Konsequenzen

Vor diesem Hintergrund bietet die Jugendkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen die besondere Chance, für junge Menschen einen eigenen spirituellen Kristallisationspunkt zu schaffen. Sie ergänzt damit das vorhandene und für den Gemeindeaufbau genauso unersetzliche Angebot der Einbeziehung von Jugendlichen in das Gemeindeleben. Die Klarheit und Strahlkraft, mit der die Junge Kirche zum von Jugendlichen angeeigneten und geprägten spirituellen Ort wird, ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Gemeinde. Vielen wird sich dort die einzige Gelegenheit bieten, unser christliches Profil in einem Umfeld zu erleben, das für sie attraktiv, verständlich und lebensnah ist. Nur so kann dieses Profil zu einer ernsthaften Option in ihrem Lebensentwurf werden. Die Gemeinde sollte diese Gelegenheit nicht verpassen, um der Jugendlichen und der eigenen Lebendigkeit willen.

Konzept

Was heißt hier Jugendkirche?

Die Junge Kirche Aachen ist als Jugendkirche ein Ort in der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen, der jungen Menschen zugleich Freiraum und Rückhalt bietet, ihre Formen eines Lebens im christlichen Glauben vielfältig zu gestalten, zu erfahren und damit zu experimentieren. Dazu bietet die Gemeinde einen Rahmen - materiell, personell und geistlich - und die Jugendlichen füllen diesen Rahmen nach ihren Vorstellungen. In unserem Fall soll das eine "richtige" Kirche in mehrfacher Hinsicht sein: als Gebäude mit unverkennbar christlicher Ausstrahlung und Geschichte, als Teil der Gemeinde unter dem Wort Gottes und als von Jesus Christus aus dem alltäglichen Treiben Herausgerufene*. Die Gesamtgemeinde traut ihrer Jugend zu, diesen Raum, das Leben darin und die Ausdrucksformen des Glaubens verantwortlich und im Geiste Christi zu gestalten. Dazu gewährleistet sie Begleitung und Anleitung, ohne dass die Erwachsenen dominieren.

Wer ist verantwortlich?

Träger ist die Evangelische Kirchengemeinde Aachen, vertreten durch das Gesamtpresbyterium. In ihr wird die "Junge Kirche Aachen" als unselbstständige Einrichtung geführt. Die Gemeinde strebt eine Beteiligung des Kirchenkreises Aachen mit seinen weiteren Gemeinden in den Gremien und bei den Angeboten der Jungen Kirche an.

Für wen ist sie?

Ihre Angebote richten sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren und gehen auf die verschiedenen Bedürfnisse und Ausdrucksformen der Altersgruppen ein. Als Jugendkirche arbeitet sie ökumenisch offen und bietet sowohl kirchenfernen als auch kirchlich engagierten Jugendlichen aus verschiedenen Milieus inspirierende und prägende Freiräume.
Als Teil der Kirchengemeinde ist sie für die ganze Gemeinde und darüber hinaus für den Kirchenkreis da: Sie stärkt Jugendliche für ihre Mitwirkung an allen kirchlichen Standorten, lädt zur Begegnung mit der jungen Generation ein, gibt Impulse für Gottesdienste und Aktionen mit Konfirmanden sowie an Schulen und bietet Raum für besondere Veranstaltungen auch der Erwachsenen.

Wie arbeitet sie?

Die Junge Kirche arbeitet in erster Linie durch die Jugendlichen selbst, d.h. in ihr geschieht vor allem das, was junge Menschen selber machen oder aussuchen. Die Strukturen sind so, dass ihnen die Mitarbeit leicht fällt. Die Hauptamtlichen moderieren, beraten und stellen sicher, dass Jugendliche ihre Kirche realisieren können. Das erfordert von Seiten der Erwachsenen und der Gesamtgemeinde viel Geduld, das Ausgesäte wachsen zu lassen, und zwar immer wieder neu. Die Jugendlichen beginnen in ihrer Kirche bei dem Ihren, mit der Perspektive, es auf dem gemeinsamen weiteren Weg mit dem Auftrag und der Verheißung zu verbinden, die uns Jesus Christus als Kirche gegeben hat.
Die Junge Kirche ist keine geschlossene Gruppe, sondern eine offene und fluktuierende Ansammlung von Menschen, sowohl auf der Seite der Teilnehmenden als auch der Mitwirkenden. Dazu gehört andererseits, dass Einige in ihrem Wirken für Konstanz und Verlässlichkeit sorgen. In diesem Sinne lebt sie von der Vernetzung mit den anderen Bereichen der Gemeinde, der kirchlichen Jugend im Kirchenkreis, den Schulen, anderen Jugend- und Kultureinrichtungen sowie Kulturschaffenden. Die Kooperationsformen reichen von der Beteiligung an einem einzelnen Gottesdienstprojekt oder einer Aufführung bis hin zur regelmäßigen Begleitung eines Aktivteams, z.B. durch musikalische Anleitung.

Wo entsteht sie?

Die Evangelische Kirchengemeinde Aachen verfügt nicht wie andere Gemeinden über ein Jugendhaus oder einen größeren Jugendbereich, in dem sie Jugendlichen einen geistlich ausgerichteten Freiraum zur Aneignung und Gestaltung bieten kann. Andererseits hat die Gemeinde eine Vielfalt an kirchlichen Räumen, von denen die Dreifaltigkeitskirche zur Zeit das größte Potenzial für den Aufbau einer Jugendkirche bietet. Ihre besonderen Vorzüge sind die weitgehende zeitliche und räumliche Verfügbarkeit, die zentrale Lage sowie nicht zuletzt ihre besondere Aura und architektonische Wirkung. Die Herausforderungen liegen darin, dem Gebäude eine angemessene Aufenthaltsqualität als kirchlichem Veranstaltungsraum zu verleihen, eine flexible Bestuhlung und Beschallung hinein zu bringen sowie aufteilbare Räume und einen Bistro-Bereich zu schaffen.

Lebensbereiche der Jungen Kirche

1. Regelmäßige Jugendgottesdienste

Mittelpunkt oder Zielpunkt vieler Aktivitäten sind die Jugendgottesdienste. Sie sollen regelmäßig in verschiedenen Formaten stattfinden, die jeweils anderen Interessen und Ausdrucksformen der Jugendlichen Raum geben. Die Bandbreite der Formate kann von liturgisch gerahmten Musikfesten über ausgedehnte Mahlfeiern, meditative Andachten, Theater- oder Tanzgottesdienste bis hin zu gemeinschaftlichen Aktionen mit Farbe, Bällen oder einem Spiel reichen.
Dem Grundsatz, dass Jugendliche in der Jugendkirche aus eigenem Antrieb handeln und das meiste durch sie selbst geschieht, ist gerade bei den Gottesdiensten Beachtung und Geduld zu schenken.
Die Gottesdienste finden zu Zeiten statt, die dem Lebensrhythmus Jugendlicher entsprechen, und in einer Sprache, die sie verstehen. Die Ausstattung mit Multimedia- und Veranstaltungstechnik genügt professionellen Ansprüchen und fördert die Kreativität der Mitwirkenden. Schulgottesdienste in Kooperation mit nahe gelegenen Schulen sind anzustreben.

2. Jugendseelsorge

Eine Ausbildung von Jugendlichen als Seelsorgehelfer gemäß dem Konzept der Peer-Group-Education ist wichtiger Bestandteil dieses Arbeitsbereiches. Dies soll ermöglichen, dass während der Betriebszeiten der Jungen Kirche immer kompetente Ansprechpersonen vor Ort sind.

3. Jugendkulturelle Veranstaltungen

Die Jugendkirche bietet kontinuierlich attraktive, nichtkommerzielle kulturelle Veranstaltungen an, die regelmäßig unterschiedliche Jugendszenen ansprechen und zur Mitgestaltung anregen. Hierbei sollen örtliche Veranstalter und Gruppen aus der jeweiligen Szene einbezogen werden. Auch ausgefallene Veranstaltungsformen sind möglich, wobei die Kirche als Veranstaltungsort nicht zweckentfremdet wird, sondern dem Geschehen eine spirituelle Note verleiht, auf die die Mitwirkenden sich einlassen. Die spirituelle Kraft in Konzerten oder Aktionen kann den fließenden Übergang zu attraktiven Gottesdienstformen ermöglichen.

4. Seminare und Workshops

orientieren sich an den Interessenfeldern der Jugendlichen. Sie vermitteln zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten und wirken persönlichkeitsbildend. Das soll vor allem den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Jungen Kirche zugute kommen und sie in ihren Aufgaben stärken.

5. Der Bistro-Treff

ist regelmäßig mehrmals in der Woche und stets begleitend zu Veranstaltungen geöffnet. Zugleich kann der Bistro-Bereich eigenständiger Veranstaltungsort innerhalb der Jungen Kirche sein, insbesondere für kleinere kulturelle Angebote wie Lesungen, Ausstellungen und musikalische Darbietungen sowie für Diskussionen und Vorträge.

6. Weltwärts weiter aktiv

erproben und verwirklichen Jugendliche ihre Teilhabe an Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen in Kirche und Gesellschaft, insbesondere in Fragen nach Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Lebensgrundlagen – als praktizierten Glauben. Teil davon ist helfendes Handeln z.B. bei sozialen Diensten in Aachen, für Migranten oder in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie vernetzen sich mit der Bewegung der Jugendkirchen und mit Christen in aller Welt.

Gremien

Die Leitung der Jungen Kirche Aachen

Sie entscheidet über die Angebote und Veranstaltungen sowie über einzurichtende Aktivteams und den Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter. Sie verwaltet den Etat für Sach- und Veranstaltungskosten. Zur materiellen und personellen Ausstattung erarbeitet sie Anträge und Empfehlungen für das Gesamtpresbyterium.
Die Leitung wird gebildet aus dem Jugendrat und dem Mitarbeiterkreis, die jeweils die Mitglieder für den Vorstand der Jungen Kirche bestimmen. Im Jugendrat kommen Vertreter der Aktivteams zusammen, im Mitarbeiterkreis die haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitenden. Beide können getrennt oder gemeinsam beraten und kommen etwa zweimal pro Quartal zusammen. Der Vorstand führt die Geschäfte der Jugendkirche und trifft sich mindestens monatlich. Ihm gehört der von der Gemeinde benannte zuständige Pfarrer als geborenes Mitglied an.
Näheres regelt eine Geschäftsordnung für die Leitung der Jungen Kirche. Sie wird durch das Gesamtpresbyterium genehmigt.

Beirat

Die Vernetzung mit den Bereichen der Kirchengemeinde Aachen und weiteren Jugendeinrichtungen geschieht durch den Beirat, der die Junge Kirche Aachen unterstützt und begleitet. Dazu kommt er etwa vierteljährlich zusammen und wird entweder durch den Vorstand der Jungen Kirche oder durch den Vorsitzenden des Gesamtpresbyteriums einberufen. Wichtige Entwicklungen oder Entscheidungen zu Angeboten, Ausstattung und Personal der Jungen Kirche werden in dieser Runde beraten, insbesondere solche, die dem Gesamtpresbyterium zur Abstimmung vorgelegt werden sollen.
Im Beirat sollen vertreten sein:

  • Vorstand der JuKiAc
  • Gesamtpresbyterium
  • Jugendmitarbeiter aus den Bereichen
  • Vertreter des BFA Jugend und Schule
  • Vertreter aus Schulen
  • Jugendreferent des Kirchenkreises
  • Die Evangelische Studierendengemeinde (esg)
  • Förderung Junge Kirche Aachen e.V.
  • Aktivteams

Während der Entwicklungsphase werden nach und nach jugendliche Teams gebildet, die in den unterschiedlichen Handlungsfeldern verantwortlich arbeiten. Dazu gehören insbesondere die Gottesdienste, Seelsorgehelfer, Programmplanung, Technik (Ton, Multimedia, Licht), Gastronomie, Dekoration, Internetpräsenz und PR, Musik, Musical usw.
Später entscheidet das Leitungsteam darüber, welche Aktivteams neu einzu­richten oder zu beenden sind. In der Entwick­lungsphase entstehen zunächst Trend­scout-Teams, die die Wünsche der Zielgruppe aufspüren und formulieren sowie als Multiplikatoren wirken. Wenn genügend Aktiv­teams vorhanden sind, geht diese Aufgabe auf sie über.

Verein

Der Verein "Förderung Junge Kirche Aachen e.V." ist gegründet. Der Vereinszweck richtet sich ausschließlich auf die Förderung der Jungen Kirche Aachen und trägt zur Gesamtfinanzierung und Logistik bei. Der Vorstand des Vereins arbeitet dazu eng mit dem Vorstand der Jungen Kirche zusammen und unterstützt diesen direkt.

Ressourcen

Als Veranstaltungsort und Treffpunkt braucht die Junge Kirche Aachen einen kirchlich geprägten Raum, der hinsichtlich Aufenthaltsqualität und Flexibilität dem genügen muss, was für viele andere Aktivitäten einer Kirchengemeinde und für offenere Gottesdienstformen allgemein angemessen ist. Das sollte sowohl für Veranstaltungen von mehreren Stunden als auch ganzen Tagen erfüllt sein, bei Gruppengrößen von 20 bis 200 Personen. Dazu gehören ausreichende sanitäre Anlagen (möglichst gleiche Ebene), eine effektive Heizungsanlage (auch für Teilbereiche), ausreichende Elektroinstallation, variable Beleuchtung und eine gute Beschallungsanlage, die auch für Musik (Chor, elektronische Orgel, Gitarre, Band) geeignet ist. Außerdem ist eine flexible Bestuhlung nötig, auf einem Boden, der eine durchgängig ebene Fläche bietet und leicht zu pflegen ist.
Speziell für die Jugendkirche ist mittelfristig folgende Ausstattung von besonderer Bedeutung:

  • ein teils mobiler Bistro-Bereich mit Theke und Sitzgelegenheiten
  • Licht- und Projektionstechnik mit entsprechenden Halterungen und Flächen
  • Möglichkeiten zur Aufteilung des Raumes
  • Vorrichtungen zum Aufhängen für Dekoration, Kunst und Akrobatik
  • mobile Bühnenelemente

Die Jugendkirche braucht eine den Aufgaben entsprechende personelle Ausstattung in den Fachbereichen Theologie, Pädagogik, Organisation/Management, Koordination und Leitung, Technik, Hausmeisterdienste, Reinigung. Diese Fachkenntnis ist in einer sinnvollen Mischung aus Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Honorarkräften zu gewährleisten.
Betriebskosten müssen in angemessenem Verhältnis zwischen Gemeinde- und Jugendkirchen-Nutzung aufgeteilt und als Budget bereitgestellt werden. Projektkosten sind nur zum Teil über Kostenbeiträge zu finanzieren. Eine attraktive Programmgestaltung erfordert die Bereitstellung eines Budgets für Projekte, Seminare und Veranstaltungen.

Zukunftsfähig

Dieses Konzept ist Ausgangsbasis, orientiert sich an der Praxis und wird durch Auswertung und in der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ständig weiterentwickelt.
Autoren
Wesentliche Teile dieses Textes wurden beigetragen oder angeregt durch:
Annette Baumann, Axel Büker, Guido Hinz, Willi Schönauer, Konzept der Jugendkirche an der Saar, Konzept der Jugendkirche Düsseldorf.
Außerdem haben die umfangreichen Diskussionen im Lenkungsausschuss Junge Kirche Aachen und im Mitarbeiterkreis dieses Konzept geprägt.